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Infrarot und Krankheiten? Wie sieht es damit eigentlich aus? Wir erklären es!

„Strahlung? Das kann doch nicht gut für meinen Körper sein …“

Ein berechtigter Einwand, aber das gilt nicht in allen Fällen. Infrarot ist eine Form von Strahlung, die gar nicht so schlecht ist – im Gegenteil. Infrarot hat nämlich eine sehr positive und wohltuende Wirkung auf Körper und Geist, auch bei verschiedenen Formen von Beschwerden und Krankheiten. Neugierig? Dann lesen Sie weiter!

Damit Sie den Überblick behalten:

  1. Allgemeine Wirkung der Infrarottherapie
  2. Rheuma
    • Fibromyalgie
    • Arthritis
    • Morbus Bechterew
  3. Hauterkrankungen und -beschwerden
    • Falten
    • Wundheilung
    • Cellulite
    • Akne
    • Ekzeme
    • Psoriasis
  4. Stress und Depression

Die Infrarotlampe

Infrarotlampen werden häufig zur Bekämpfung von Muskel- und Gelenkschmerzen eingesetzt, können aber beispielsweise auch bei Rücken- oder Bauchschmerzen Linderung verschaffen. Die angenehme Wärme der Infrarotlampe sorgt für eine schnelle Schmerzlinderung und eine verbesserte Durchblutung. Eine gute Durchblutung fördert die Entspannung der Muskeln. 

Die Wellenlängen der Infrarotstrahlen werden in angenehme Wärme umgewandelt. Die Strahlung erhöht nicht die Körpertemperatur, sondern erwärmt die Haut. Je kürzer die Infrarotstrahlen, desto stärker die Wirkung des Infrarotlichts. Durch den Anstieg der Hauttemperatur wird der Blutkreislauf beschleunigt und die Herzfrequenz erhöht. Dadurch werden Abfallstoffe schneller abtransportiert.

Neben Muskel- und Gelenkschmerzen bietet Infrarot daher zahlreiche weitere Vorteile. Dazu gehören die Linderung von Hautkrankheiten und -beschwerden wie Wunden, Akne und Cellulite. Darüber hinaus ist die Infrarotlampe eine gute Behandlung gegen Stress. Das Produkt wirkt entspannend. Stress beeinflusst neben der psychischen Verfassung auch körperliche Beschwerden. Je weniger Stress, desto weniger Beschwerden (denken Sie an Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und Müdigkeit).

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Rheuma

Infrarot wird seit Jahren bei schmerzenden Gelenken eingesetzt. Eine naheliegende Frage ist natürlich, ob Infrarotlicht auch bei Rheuma hilft. Die Antwort lautet: ja. Infrarot hat eine wohltuende Wirkung bei verschiedenen Formen von Rheuma. Im Folgenden erfahren Sie mehr über die Wirkung bei unterschiedlichen Formen von Rheuma.

Fibromyalgie

Muskelschmerzen, Müdigkeit, Steifheit und verschiedene Schmerzpunkte sind für Menschen mit Fibromyalgie keine unbekannten Beschwerden. Es lassen sich jedoch keine Auffälligkeiten in den Muskeln, im Bindegewebe oder in den Gelenken feststellen. Dass bei Menschen mit Fibromyalgie eine erhöhte Muskelspannung festgestellt wird, zeigen immer mehr Untersuchungen zu dieser Krankheit. Bei Kälte und Inaktivität nehmen die Schmerzen zu. Die Symptome sind nicht nur körperlicher Natur. Auch Schlaf- und Konzentrationsprobleme sowie depressive Gefühle sind häufige Symptome. Leider gibt es keine konkrete Behandlung für Fibromyalgie. Lediglich die Schmerzbekämpfung und der Umgang mit den Schmerzen können Linderung bringen. Dabei kann eine Sitzung mit Infrarotgeräten helfen. Die Strahlungswärme kann die körperlichen Schmerzen lindern, und die entspannte Umgebung unterstützt den Abbau psychischer Spannungen.

Arthritis und Morbus Bechterew:

Dr. H. Isomaki untersuchte 2008 den Einfluss von Infrarotlicht auf Arthritis und kam zu dem Schluss, dass Infrarot eine positive Wirkung auf Muskel- und Gelenkschmerzen bei Arthritis hat, was wiederum zu einer besseren Beweglichkeit führt. Eine bessere Beweglichkeit führt dazu, dass Menschen eher einen aktiveren Lebensstil pflegen und eine bessere Lebensqualität erreichen. Dadurch verbessert sich auch das psychische Gleichgewicht deutlich!

Dr. F. Oosterveld, Professor an der Saxion-Hochschule, und der Rheumatologe Prof. J. J. Rasker von der Universität Twente haben in den vergangenen Jahren ebenfalls umfangreiche Untersuchungen zum Einfluss von Infrarot auf Krankheiten wie Arthritis und Morbus Bechterew durchgeführt. Sie kamen zu dem Schluss, dass bei Patienten mit Arthritis nach einer halbstündigen Sitzung in der Infrarotkabine Steifheit und Schmerzen um etwa 40 % abnahmen. Dieselben Forscher stellten fest, dass bei Morbus Bechterew Schmerzen und Steifheit nach einer halbstündigen Sitzung in der Infrarotkabine sogar um 50 bis 60 % zurückgingen.

Obwohl noch viele Aspekte weiter untersucht werden müssen, hat die Studie laut Dr. Oosterveld einen wichtigen Zweck erfüllt: Sie soll Rheumapatienten Klarheit über die Wirkung von Infrarotwärme verschaffen.

Hauterkrankungen

Infrarotstrahlung wirkt sich bei vielen Hauterkrankungen und -beschwerden positiv aus. Infrarot fördert die Heilung, Reinigung und Regeneration. Im Folgenden finden Sie Erläuterungen zur Wirkung bei häufigen Erkrankungen und Beschwerden.

Falten

Infrarot mildert feine Linien und Falten im Gesicht. Dies ergab eine Untersuchung der Dermatologen Yu Shun Tian, Nan-Hyung Kim und Ai-Young Lee. Infrarot fördert nämlich die Produktion von Kollagen und Elastin in der Haut. Diese beiden Proteine sorgen dafür, dass die Haut geschmeidig und faltenfrei bleibt.

Wundheilung

Infrarot fördert die Bildung neuer Kapillaren, wodurch der Wundbereich mit Sauerstoff versorgt und der Heilungsprozess angeregt wird. Darüber hinaus wirkt die Infrarottherapie entzündungshemmend. Abgestorbene oder beschädigte Zellen werden dabei beseitigt. Eine Schädigung des Lymphsystems kann dazu führen, dass sich Flüssigkeit unter der Haut ansammelt. Infrarot stimuliert das Lymphsystem, ohne es zu überlasten. Dabei wird nicht nur das Lymphsystem angeregt, sondern auch die Produktion von Fibroblasten. Fibroblasten? Ja, Fibroblasten sind die wichtigsten Zellen des Bindegewebes und spielen eine wichtige Rolle in der letzten Heilungsphase einer Wunde.

Im Abschnitt über Falten wurde der Begriff Kollagen erwähnt. Kollagen hilft nicht nur bei der Reduzierung von Falten. Kollagen ist nämlich das wichtigste Protein, das für den Prozess der Wundheilung benötigt wird. Darüber hinaus sorgt Infrarot für Zellenergie. Durch die Wärme werden Hautzellen stimuliert. Zellenergie wird benötigt, um Energie zu den beschädigten und umliegenden Zellen zu transportieren, damit diese ihre Aufgabe erfüllen können … sich selbst zu heilen.

Cellulite

Cellulite, auch Orangenhaut genannt – fast jede Frau kennt sie … Bei Google wird regelmäßig nach allen möglichen Cremes gegen dieses weitverbreitete Problem gesucht. Cellulite verunsichert uns und beeinflusst dadurch unser tägliches Leben. Bei Cellulite handelt es sich um gelartige Ablagerungen im Unterhautbindegewebe. Das Fettgewebe drückt dabei gewissermaßen gegen das Bindegewebe. Durch die Wärme der Infrarotstrahlung lösen sich diese Ablagerungen. Es handelt sich um Abfallstoffe, die der Körper über die Haut ausscheiden möchte. Die Infrarottherapie ist eine relativ kostengünstige Methode, damit Sie sich wieder selbstbewusst in Badekleidung zeigen oder in die Sauna gehen können!

Akne

Akne wird meist durch hormonelle Veränderungen während der Pubertät verursacht. Dadurch vergrößern sich die Talgdrüsen und produzieren mehr Hautfett (Talg). Diese übermäßige Talgproduktion kann in Verbindung mit abgestorbenen Hautzellen verstopfte Drüsen verursachen. Dann entsteht ein Mitesser. Dessen Wand kann aufbrechen, was zu einer Entzündung der Haut führt. Diese Entzündung nennt man Pickel. Die Haut wird an der Stelle des Pickels gedehnt, bis sie aufplatzt. Dadurch entstehen kleine Wunden. Wenn die Akne schwerwiegend ist und lange anhält, können sogar Narben zurückbleiben.

Die Infrarottherapie reinigt die Poren durch übermäßiges Schwitzen infolge der Wärme der Infrarotlampe. Rötungen und Schwellungen werden während einer Sitzung ebenfalls reduziert. Dies geschieht, weil sich die Durchblutung verbessert und dadurch der Heilungsprozess beschleunigt wird. Die natürliche Reaktion des Körpers auf höhere Temperaturen erhöht die Herzfrequenz. Dadurch wird sauerstoffreiches Blut in alle Venen und Blutgefäße transportiert. Obwohl die Infrarottherapie nicht als alleinige Behandlung von Akne empfohlen wird, kann es sinnvoll sein, Infrarotsitzungen ergänzend einzusetzen, um die Behandlung zu unterstützen.

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Ekzeme

Ekzem ist ein Sammelbegriff für verschiedene Hauterkrankungen. Bei einem Ekzem handelt es sich um eine Entzündung der Haut. Typische Symptome sind Juckreiz und gerötete Haut. Durch die Anwendung einer Infrarottherapie beginnt der Körper zu schwitzen, wodurch die Poren gründlich gereinigt werden. Die regelmäßige Anwendung einer Infrarottherapie stärkt das Immunsystem und hilft dabei, Giftstoffe zu entfernen, die Hautentzündungen verursachen können. Infrarot regt den Heilungsprozess der Haut an und reduziert die „brennenden Stellen“ und damit auch den mit Ekzemen verbundenen Juckreiz.

Psoriasis

Psoriasis ist (noch) nicht heilbar. Die Krankheit kann jedoch mit Medikamenten immer besser behandelt werden. Es gibt verschiedene Therapieformen, die die Beschwerden lindern können, darunter die Infrarottherapie. Infrarotstrahlung ist eine unschädliche Strahlung, die tief in Muskeln und Gelenke eindringt. Dadurch werden diese erwärmt und die Durchblutung wird angeregt. Die Infrarotstrahlung entfernt abgestorbene Hautzellen und reduziert die Schuppenbildung der Haut, was sich positiv auf Psoriasis auswirkt.

Stress

Wenn wir unsere Haut Infrarotlicht aussetzen, wird in unserem Körper Serotonin freigesetzt. Serotonin, auch Glückshormon genannt, ist ein Stoff, den der Körper selbst produziert. Serotonin wirkt anregend auf unseren Körper. Es beeinflusst unsere Stimmung, unser Selbstvertrauen, unseren Schlaf, Orgasmen, unseren Appetit und vieles mehr. Forscher der University of Wisconsin-Madison vermuten, dass die Wärme, die die Haut stimuliert, die Serotonin produzierenden Zellen aktiviert. Dies führt zu einer Veränderung der Gehirnfunktion.

Darüber hinaus stimuliert Infrarotlicht den Hypothalamus. Hypothalamus? Das ist das Zentrum, das Ihren Schlaf, Ihre Temperatur, Ihr Hunger- und Durstgefühl, Ihren Tag-Nacht-Rhythmus, Ihr Verhalten und Ihr Gedächtnis reguliert. Wenn der Hypothalamus aus dem Gleichgewicht gerät, wird auch das allgemeine Gleichgewicht gestört und man erlebt mehr Stress. Ein anhaltendes Stressgefühl kann dagegen in eine Depression münden. Menschen, die an einer Depression leiden, weisen eine stressähnliche Fehlregulierung des Hypothalamus auf. Es ist also äußerst wichtig, gut für dieses Zentrum zu sorgen!

Eine Behandlung mit Infrarotlampen wirkt entspannend. Wie wir alle wissen, ist Entspannung eines der besten Mittel gegen Stress.

Achtung! Leiden Sie an einer Erkrankung oder Krankheit? Wenden Sie sich immer zuerst an Ihren Arzt, bevor Sie Infrarotgeräte verwenden. 

Wir hoffen, dass nun ein wenig klarer ist, was Sie wissen wollten! Haben Sie noch Fragen oder möchten Sie gerne Ihre Erfahrungen teilen? Sie können Ihre Fragen jederzeit über kontakt@liroma.de stellen oder Ihre Erfahrungen über die Website teilen! 

Michael Tan

Michael Tan

Gründer von Liroma

Ich helfe Menschen und Fachleuten, Rotlichttherapie praktisch anzuwenden, mit klaren Erklärungen und durchdachten Routinen. In diesen Blogs teile ich Einblicke, Protokolle und Tipps, die Sie direkt anwenden können.

Wissenschaftlich fundiert

Rotlichttherapie wurde in klinischen Studien umfassend untersucht und wird unter anderem zur Schmerzlinderung, Hautverbesserung, Regeneration und Leistungssteigerung eingesetzt. Entdecken Sie die wissenschaftlichen Belege für ihre Wirksamkeit.

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